Karola Stange unterstützt ausdrücklich die Initiative der Ortsgruppe von attac, am Mittwoch, 07.07.2010 um 17 Uhr in einem breiten Bündnis mit dem Deutschen Gewerkschaftsbund, ver.di und der Linkspartei gegen das schwarz-gelbe Sparpaket und den damit verbundenen sozialen Kahlschlag zu protestieren.
“Wachrütteln – das muss die gemeinsame Aufgabe für alle sozial engagierten Gruppen und Parteien jetzt sein“, so Stange. Viele Bürgerinnen und Bürger wüssten noch gar nicht, was da mit den Plänen der Bundesregierung auf sie zukomme. „Klar ist auf jeden Fall, dass die geplanten Einschnitte das soziale Gefüge in Deutschland noch stärker beeinflussen werden, als es bereits durch die Einführung der Hartz-IV-Gesetze ohnehin schon erfolgt ist“, davon ist die Abgeordnete überzeugt.
80 Milliarden wolle die Bundesregierung aus CDU/CSU und FDP in den nächsten drei Jahren einsparen. Davon müssten allein die Bezieher von Sozialleistungen 30 Milliarden tragen, der Bankensektor jedoch nur 10 Milliarden. „Damit bleiben die Gewinner der Krise fast ungeschoren“, ergänzt Steffen Kachel, Stadtvorsitzende der Erfurter Linken. Die Regierung ziehe es vor, Elterngeld und Heizkostenzuschüsse zu streichen, die Ansprüche von sozial Schwachen in reine Ermessensleistungen umzuwandeln. „Das kann es nicht sein“, zeigen sich Stange und Kachel kämpferisch. Man müsse diesen Wahnsinn der Regierungsparteien aufhalten, ansonsten falle man bei sozialen Errungenschaften in das Mittelalter zurück. „Kommen Sie alle am 07.07.2010 um 17 Uhr zum Anger 1“, schließen beide ihren Aufruf zum Protest für eine sozial gerechte Sparpolitik.







