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Benjamin Hoff 🇪🇺 🇮🇱

10h Benjamin Hoff 🇪🇺 🇮🇱
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16. Mai 2018

Für geschlechtliche Vielfalt und Selbstbestimmung

„Wir streben eine Gesellschaft an, die für geschlechtliche Vielfalt, für die selbstbestimmte Lebensweise aller Menschen, für Akzeptanz und Gleichberechtigung von Lesben, Schwulen, Bi-, Trans-, Intersexuellen und queeren Menschen (LSBTIQ*) steht. Der 17. Mai, Internationaler Tag gegen Homo-, Bi-, Inter*- und Trans*feindlichkeit, ist ein wichtiger Tag, um auf noch bestehende Diskriminierungen und Gewalt aufmerksam zu machen und gemeinsam für deren Beendigung zu kämpfen“, sagt Karola Stange, Sprecherin der Linksfraktion für Gleichstellungspolitik.

Am 17. Mai 1990 entschied die Weltgesundheitsorganisation, dass Homosexualität aus dem Klassifikationssystem für medizinische Diagnosen gestrichen wird und damit nicht mehr als Krankheit gilt. In Thüringen gestalten queer- und geschlechterpolitisch Aktive von Vereinen und Gruppen seit vielen Jahren ein Festival rund um den 17. Mai. Auch dieses Jahr gibt es in Jena, Weimar, Apolda und Kahla viele Veranstaltungen, Straßenfeste und am 17. Mai selbst eine Luftballonaktion für Sichtbarkeit und Akzeptanz von Lesben, Schwulen, Bi-, Trans-, Intersexuelle und queeren Menschen.

„Auch wenn wir bei einigen Themen wie etwa dem Dritten Geschlecht vorankommen: Ungleichbehandlung, Gewalt, Diskriminierung und das gesellschaftliche Schwarz-Weiß-Denken von Mann und Frau sind immer noch vorherrschend. Für Sichtbarkeit, Akzeptanz und Gleichberechtigung von LSBTIQ* einzustehen, ist deswegen nach wie vor ein wichtiges politisches und gesellschaftliches Thema. Jetzt zum 17. Mai, aber auch an jedem anderen Tag“, betont Karola Stange.