23. Februar 2017

Versorgung mit Hebammenleistungen für Thüringen nachhaltig sichern und zukunftsfest machen

Im Nachgang der heutigen Plenardebatte werben die Abgeordneten der rot-rot-grünen Regierungskoalition: Karola Stange (DIE LINKE), Birgit Pelke (SPD) und  Babett Pfefferlein (BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN) für den Thüringer Weg im Sinne einer nachhaltigen und zukunftsfesten Verbesserung der Versorgung mit Hebammenleistungen.

„Wir machen uns als Koalition seit Beginn unserer Zusammenarbeit dafür stark, dass die Versorgung mit Hebammenleistungen für alle Familien in Thüringen verbessert wird. Der im Koalitionsvertrag vereinbarte und im Jahr 2015 eingerichtete Runde Tisch für ‚Geburt und Familie‘ arbeitet sehr engagiert.

Die kontinuierliche Arbeit vieler Expertinnen und Experten aus den Bereichen Gesundheit, Familie und Soziales gewährleistet gute und nachhaltige Handlungsempfehlungen für Thüringen. Besonders positiv hervorzuheben ist, dass von allen Akteurinnen und Akteuren viel Zeit und Kraft in Datenerhebung, Bedarfsplanung und konkrete Umsetzungsschritte investiert werden.

Die Ergebnisse des Runden Tisches und die heutige Debatte machen deutlich, dass die Bedingungen für Hebammen weiter verbessert werden müssen und hier besonders in den Bereich der Aus- und Weiterbildung investiert werden muss. Dieser Aufgabe stellt sich die Koalition, um den Beruf der Hebammen sowohl im klinischen, als auch im außerklinischen Bereich attraktiver zu machen, wodurch auch die Zufriedenheit der Familien gesteigert wird.

Das partizipative Format des Runden Tisches bietet eine Kommunikationsebene, auf der ein Problem, das die Menschen in Thüringen familienpolitisch schon lange umtreibt, intensiv bearbeitet wird.

Mit dem umfangreichen Alternativantrag der rot-rot-grünen Regierungsfraktionen sind heute zahlreiche Maßnahmenbeschlossen worden, die die zukunftsfeste Versorgung mit Hebammenleistungen für alle in Thüringen lebenden Familien sicherstellen werden.“