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Linksfraktion Thl

12h Linksfraktion Thl
@Linke_Thl

Antworten Retweeten Favorit Dilek Özcan, Tochter des vom #NSU ermordeten Ismail Yaşar und ihre Familie (3 kleine Kinder) brauchen Hilfe! Bei ei… twitter.com/i/web/status/9…


Linksfraktion Brandenburg

15 Dez Linksfraktion Brandenburg
@linke_ltbb

Antworten Retweeten Favorit CDU-Fraktion bricht Tabu: Bisher hatte sich die CDU in #Brandenburg klar von der AfD distanziert. Mit der heutigen… twitter.com/i/web/status/9…


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Linksfraktion Thl

15 Dez Linksfraktion Thl
@Linke_Thl

Antworten Retweeten Favorit Unterstützung für die KollegInnen von der @IGMetall zur 2. Tarifverhandlung in #Eisenach & für den Erhalt von Jobs… twitter.com/i/web/status/9…


Frank Kuschel

15 Dez Frank Kuschel
@FKuschel

Antworten Retweeten Favorit Dies ist auch meine Überzeugung - "Ramelow weist Landtagspräsidenten Carius (CDU) Mitverantwortung für gescheiterte… twitter.com/i/web/status/9…


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6. Dezember 2017

Bei Rentenpolitik endlich umsteuern – Altersarmut verhindern

Anlässlich der aktuellen Meldungen, dass von insgesamt 25.000 Nutzern der Tafeln in Thüringen jeder dritte Rentnerin oder Rentner ist, sagt Karola Stange, sozialpolitische Sprecherin der LINKE-Landtagsfraktion: „Es ist gut, dass die Thüringer Tafeln bedürftigen Menschen Lebensmittel zur Verfügung stellen und dass es viele ehrenamtlich Engagierte gibt, die dies ermöglichen. Allerdings ist erschreckend, dass so viele Menschen regelmäßig die Lebensmittelspenden der Tafeln in Anspruch nehmen müssen.“

Immer öfter kommen ältere Bürgerinnen und Bürger in Notsituationen und müssen auf Hilfsangebote der Tafeln zurückgreifen. „Diese Entwicklung hängt häufig mit gebrochenen Erwerbsbiografien der letzten 25 Jahre und der Zahlung von Niedriglohn zusammen. Immer noch offen sind die Überführungslücken in der Rentenüberleitung bei bestimmten Personen- und Berufsgruppen in Ostdeutschland. Dazu gehören Menschen, die in der DDR im Gesundheitswesen tätig waren oder Familienangehörige gepflegt haben. Zu den Betroffen gehören außerdem Bergleute der Braunkohleveredelung der DDR, Land- und Forstwirte, Handwerker und andere Selbstständige sowie deren mithelfende Familienangehörige in der DDR. Offen ist nach vor die Frage, wann die in der DDR geschiedenen Frauen eine angemessene Rente erhalten. „Schuld an dieser Situation sind die Vorgängerregierungen auf Bundesebene, die die Probleme in der Rentenpolitik bisher nicht gelöst haben“, konstatiert Karola Stange. Daher fordert die Abgeordnete die Anhebung des Rentenniveaus auf 53 Prozent, eine solidarische Mindestrente in Höhe von 1050 Euro sowie eine zeitnahe Ost-West-Rentenangleichung ohne die Höherwertung der Beiträge Ost abzusenken. „Eine Weichenstellung in der Rentenpolitik ist auch mit Blick auf Neurentnerinnen und -rentner wichtig, da sich das Niveau der ausgezahlten gesetzlichen Renten immer weiter nach unten bewegt.“

Frau Stange kündigt an, dass die rot-rot-grünen Regierungsfraktionen einen gemeinsamen Antrag zur Schließung der Rentenlücken und Schaffung von Rentengerechtigkeit in die bevorstehende Landtagssitzung einbringen werden.