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18 Aug Linksfraktion Thl
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DIE LINKE Thueringen

18 Aug DIE LINKE Thueringen
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12. April 2017

Armutsprävention wird Thema im Landtag

Anlässlich der heutigen Verabschiedung des Armuts- und Reichtumsberichts durch das Bundeskabinett erklärt Karola Stange, sozialpolitische Sprecherin der LINKE-Landtagsfraktion: „Dass der Bericht monatelang herausgezögert wurde, ist ein Skandal. Dass aus dem Bericht wesentliche Passagen herausgestrichen wurden, ist ein Armutszeugnis für die Sozialpolitik des Bundes.“

Mehr als 350.000 Menschen in Thüringen leben an oder unterhalb der Armutsgrenze. Besonders betroffen vom Risiko, in Armut zu geraten, sind Erwerbslose, Alleinerziehende und RenterInnen. In Thüringen erhielten 7197 Alleinerziehende 2014 Arbeitslosengeld, davon waren 2920 zwölf Monate oder länger arbeitslos. Im Bereich der Altersarmut haben 2015 bereits 5354 Menschen Grundsicherung im Alter bezogen. Ein erheblicher Anstieg werde künftig durch unterbrochene Erwerbsbiographien, niedrige Löhne und Rentenreformen verursacht.

„Angesichts dieser Entwicklung zeigt sich, wie wichtig es ist, gegenzusteuern“, betont Karola Stange mit Blick auf die Arbeitsmarktprogramme, die die rot-rot-grüne Landesregierung auf den Weg gebracht hat. „In Thüringen haben wir einen starken öffentlich geförderten Beschäftigungssektor geschaffen – eine große Chance für langzeitarbeitslose Menschen“, unterstreicht Stange. Erst kürzlich machte sich die Landesregierung erneut im Bundesrat für Rentenangleichung und Verbesserung des Rentensystems stark. Zur Landtagssitzung wird ein Antrag der Koalitionsfraktionen zur Armutsprävention beraten, außerdem beabsichtigt die Landesregierung zur Thematik eine Regierungserklärung zu geben.
„Armut und Arbeitslosigkeit haben gesellschaftliche Ursachen, die mittels sozialstaatlicher Sicherung verringert und behoben werden müssen“, so Karola Stange abschließend.