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18. April 2017

Rechte von Frauen in Werkstätten werden gestärkt

„Wir begrüßen es sehr, dass die gesetzliche Grundlage für Frauenbeauftragte in Werkstätten für Menschen mit Behinderung geschaffen wurde. So kann künftig besser dafür gesorgt werden, dass Frauen in den Werkstätten wirksamer unterstützt, beraten und qualifiziert werden“, sagt Karola Stange, gleichstellungspolitische Sprecherin der LINKE-Landtagsfraktion. Sie bezieht sich auf die Neuerungen der Werkstätten-Mitwirkungs-Verordnung (WMVO), die seit Beginn dieses Jahres mit Inkrafttreten des Bundesteilhabegesetzes eingeführt wurden.

Die neue Fassung stärke auch die Rechte des Werkstattrats, der von den behinderten Beschäftigten einer Werkstatt gewählt wird und ähnliche Aufgaben hat wie ein Betriebsrat. Die Frauenbeauftragten sollen die Interessen von behinderten Frauen in der Werkstatt vertreten und dazu beitragen, sie besser vor Belästigungen, Gewalt und Mobbing zu schützen. „Nun ist es an der Zeit, dass die Werkstätten die Frauenbeauftragten wählen und sie gut geschult auf ihre Aufgaben vorbereitet werden“, sagt die Politikerin abschließend.