








„Aufstehen, einmischen, verändern“, unter diesem Motto hatten sich auf Einladung der Linkspartei Thüringen und ihrer Landtagsfraktion anlässlich des diesjährigen Internationalen Frauentages zahlreiche Gäste am 6. März im Festsaal des Erfurter Rathauses versammelt. Zur Eröffnung der Festveranstaltung, die eindrucksvoll musikalisch und tänzerisch von Studentinnen und Studenten aus Indonesien und China eingeleitet wurde, sprach der Fraktionsvorsitzende Bodo Ramelow. Er hob die Bedeutung des Internationalen Frauentages als Kampftag für die Gleichberechtigung der Frauen hervor. Wie notwendig dies nach wie vor sei, zeige die prekäre Beschäftigungssituation, in der sich in Thüringen jede zweite Frau befinde. „Es gibt keinen Grund, still zu sein, aber tausend Gründe, die realen Verhältnisse zu kritisieren und Nein zu sagen zu jeder Form der Diskriminierung von Frauen“, unterstrich der Abgeordnete. Karola Stange, gleichstellungspolitische Sprecherin der Linksfraktion im Thüringer Landtag, forderte mehr Vollzeitstellen für Frauen und vor allem Existenz sichernde Tariflöhne. Sie kritisierte erneut die Haushaltssperre der Landesregierung, die vor allem auch Frauenzentren, -projekte und -initiativen in ihrer Existenz bedroht und rief zur Teilnahme an den Protesten vor der Staatskanzlei in Erfurt auf. Zum zweiten Mal wurde der LINKE Frauenpreis vergeben. Er ging in diesem Jahr an das Internationale Frauennetzwerk aus dem Ilmkreis, an den Verein von in der DDR geschiedenen Frauen (GESCHIES) in Weimar und an das Haus "Lebensbrücke" Erfurt. Ehrenpreise wurden verliehen an den Suhler Frauenbeirat und an Hannelore Gleichmann von der Beratungsstelle SILKA in Schleiz.






Mit Freude äußert sich die gleichstellungspolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE im Thüringer Landtag sowie im Stadtrat von Erfurt, Karola Stange, darüber, dass das seit 19 Jahren bestehende Projekt „Haus Lebensbrücke“ den 3. Platz im Rahmen der Auslobung zum diesjährigen Frauenpreis der Partei DIE LINKE erreichte.
Mit diesem Platz und der damit verbundenen Geldzuwendung wird Danke gesagt für ein thüringenweites, einzigartiges Projekt, welches jungen Frauen und Mädchen, die in schwierige Lebenssituationen - oft geprägt von Gewalt, Drogen, Schulden, Arbeitslosigkeit und psychischen Erkrankungen - geraten sind, eine neue Lebensperspektive gibt. Mehr als 130 Frauen wurden in den zurückliegenden Jahren mit Hilfe von engagierten Sozialpädagoginnen, allen voran die Leiterin, Frau Blandy Rößner, Brücken für einen Übergang in ein neues, selbstbewusstes, selbstbestimmtes Leben geschlagen. Viele Frauen sind heute als Rechtsanwaltsgehilfinnen, als Mitarbeiterinnen in Erfurter Sozialvereinen oder in Reinigungsfirmen fest eingestellt und haben eine eigene Familie gegründet.
Karola Stange würdigte anlässlich der Übergabe dieses Preises die Arbeit des Projektes „Haus Lebensbrücke“ und wünschte den Mitarbeiterinnen immer gute und tolle Ideen im Interesse der Frauen, die nicht auf der Sonnenseite des Lebens stehen.


Sehr geehrte Frauen,
werte Männer, ja,
liebe Anwesende!
Alles begann mit einer umtriebigen, quirligen Frau vor gut 19 Jahren, die selbst auf der Suche nach einer eigenen sinnerfüllten Perspektive war.
Die Zeit um die Wende - also dem Jahr 1989/90 - war für sie eine Zeit auch der persönlichen Niederlage, des Suchens nach dem eigenen Sinn des Lebens, des Hinterfragens: Wo und was kann ich in dieser neuen Gesellschaft werden, wo ist mein Platz?
Es waren für Frau Blandy Rößner Zeiten, in denen sie mehrere berufliche Anläufe nahm, um sich auszuprobieren, aber sie fühlte tief im Herzen, dass all die neuen Herausforderungen nicht das waren, was sie sich vorstellte.
So hatte sie vor nunmehr fast 19 Jahren gemeinsam mit 2 weiteren Weggefährtinnen die Idee, für Frauen, die jenseits der Sonnenseite des Lebens standen, ein Haus „Lebensbrücke“ - angesiedelt bei der AWO zu bauen und zu eröffnen.
Ein Haus ist ein Gebäude, in dem Menschen leben oder arbeiten können. Es kann auch ein Schutzraum sein - vor sich selbst, vor der eigenen Familie und auch vor Behörden.
Die Brücke steht symbolisch als Bauwerk zum Überspannen von Hindernissen. In diesem Fall steht das Wort „Brücke“ für den Übergang von einer schwierigen Lebenssituation junger Mädchen und Frauen, die oft gekennzeichnet war von Gewalt, Drogen, Schulden, Arbeitslosigkeit, psychischen Erkrankungen hin zu dem Versuch, ein selbstbewusstes, selbstbestimmtes, auch den gesellschaftlichen Normen und Regeln angepasstes Leben zu führen.
In den zurückliegenden 19 Jahren konnte das Team um Frau Rößner über 130 Frauen, die im Haus „Lebensbrücke“ einen neuen Anfang wagten, helfen. Liebevoll spricht Frau Rößner im täglichen Leben von „meinen“ Weibern.
Es ist normal, dass die Frauen strenge Grenzen gesetzt bekommen, also der Tag wird nicht im Bett oder im Zimmer verbracht, sondern es wird aufgestanden, eine Arbeit oder Ausbildung gesucht. Es wird eine aktive Schuldentilgung vorgenommen oder es wird gelernt, einen Frühstücks- oder Abendbrottisch zu decken bzw. das gemeinsame Einkaufen oder Kochen zu bewerkstelligen. Aber: Es ist auch normal und wichtig für den gemeinsamen Erfolg dieses Projektes, dass am Freitagvormittag ein gemeinsames Frühstück für alle jetzigen und ehemaligen Frauen angeboten wird, um sich zu treffen, auszutauschen und Probleme auf kurzem Wege zu bereden.
Es ist auch normal - wenn auch aufwendig - dass mit Hilfe von Sponsoren Besuche des Musikparks, eines Kabaretts oder des Weihnachtsmarkes ermöglicht werden oder aber man sich zu einem tollen 5-Gänge-Menü in der Gaststätte „Hopfenberg“ trifft.
Liebe Anwesende!
Es wäre noch viel zu berichten über das Projekt „Haus Lebensbrücke“, über die Frauen, die ihren Weg in das Leben wieder gefunden haben - entweder als Rechtsanwaltsfachangestellte in einer Erfurter Kanzlei, als Mitarbeiterin in dem Verein „Kick“ e.V., in einer Reinigungsfirma oder oder oder…
Es wäre noch viel über die heutigen Mitarbeiterinnen zu berichten, ohne die das Projekt nicht denkbar und nicht so erfolgreich wäre. Es wäre auch noch viel zu berichten über den Liebling dieser Einrichtung - den Therapiehund „Frieda“.
Ich weiß, dieses einzigartige, thüringenweite Angebot einer Frauenwohngemeinschaft hat es verdient, den dritten Platz in der Auslobung des Frauenpreises der Partei DIE LINKE für das Jahr 2012 zu erhalten.
Ich, wir wünschen Euch für die Zukunft alles erdenklich Gute, kreative Ideen im Interesse der Frauen und Mädchen, die Eurer Einrichtung bedürfen.







Auch in Erfurt wurde ganz konkret der Opfer des Nationalsozialismus gedacht. In der Johannesstraße wurde die siebte Erfurter Gedenknadel eingeweiht. In Erfurt lebten vor dem II Weltkrieg über 1.000 Juden und wenn zum Glück viele fliehen konnten, so sind doch nur ca. 50 nach dem Krieg nach Erfurt zurück gekehrt. Heute können wir uns glücklich schätzen in Erfurt wieder eine jüdische Gemeinde zu haben, aber die Denknadel zeigt ein mal mehr, dass wir Rassismus und braunen Ungeist nie wieder in unserer Gesellschaft unwidersprochen zulassen dürfen und ihn immer wieder aufs neue bekämpfen müssen.


Karola Stange hatte in guter Tradition der letzten Jahre für den 16.01.2012 die im Wahlkreis 24 Mitglieder der Partei DIE LINKE. zu einem Aktiventreffen eingeladen. Auf dem Programm standen ein Erfahrungsaustausch über die Arbeit des vergangenen Jahres, die zukünftigen Herausforderungen und die Jahresplanung für 2012. Einig waren sich die Anwesenden, dass es für mich als direkt gewählte Abgeordnete des Thüringer Landtages weiterhin gilt, im weitesteten Sinne gut sichtbar in den Stadtteilen zu bleiben und ich hierbei auf die Unterstützung der Mitglieder der LINKEN zählen kann. Die Teilnehmer des Treffens hatten auch Gelegenheit mit Michael Menzel, dem Oberbürgermeisterkandidaten meiner Partei für Erfurt, über aktuelle Probleme im Wahlkreis 24 und ganz Erfurt zu diskutieren. Auch dieses Jahr werde ich gemeinsam mit meinem Wahlbüro und meinen Unterstützern mit Informationsständen und Veranstaltungen in den Ortsteilen präsent sein, um mit den Bürgerinnen und Bürgern ins Gespräch zu kommen. Werde Bürgersprechstunden ebenso anbieten wie ein Frühstück für sozial Schwache, denn die Sorgen und Nöte gerade der Benachteiligten liegen mir am Herzen. Natürlich werde ich auch dieses Jahr mehrere Frauentagsfeiern um den 8. März durchführen.
Über weitere Anregungen und Hinweise würde ich mich freuen. Bitte kontaktieren Sie hierzu mein Wahlkreisbüro
telefonisch unter 0361/21668709
per E-Mail wahlkreisbüro@karola-stange.de
oder kommen Sie persönlich in das Wahlkreisbüro “linksKontakt“ in der Johannesstraße 49, 99084 Erfurt, direkt an der Straßenbahnhaltestelle „Augustinerkloster“.

Am 15. Januar versammelten sich mehr als 100 Menschen, um Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht anlässlich des 93. Jahrestages ihrer Ermordung zu ehren. Aufgerufen hatte der Stadtverband der LINKEN. Erfurt. Die Hauptrednerin Elke Pudzuhn, Vorsitzende des Verbandes der Verfolgten des Naziregimes/Bund der Antifaschisten Thüringen, belegte, dass die Mörder von Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht nicht ernsthaft strafrechtlich verfolgt wurden, durch die nach und nach erstarkenden Nazis Unterstützung fanden und nach 1933 nichts mehr zu befürchten hatten. Angesichts der Verbrechen der neonazistischen Zwickauer Terrorgruppe machte sie deutlich, dass Faschismus keine Meinung ist, sondern ein Verbrechen und forderte das Verbot der NPD.

Im Thüringer Zoopark Erfurt wird bis zum Jahr 2014 eine neue Elefantenanlage entstehen, die den neusten Standards gerecht wird und auf der sich die sensiblen Dickhäuter ganz sicher wohlgfühlen werden.
Auf einer Fläche von 15000 Quadratmetern haben die Afrikanischen Elefanten, zu denen sich im Frühjahr 2014 auch ein Elefantenbulle gesellen wird, ideale Voraussetzungen sich zu vermehren und damit die Möglichkeit, ihr arttypisches Verhalten in einer sozialen Gruppe an den Tag zu legen.
Die Anlage ist für sieben erwachsene Tiere sowie deren Nachwuchs ausgelegt. Für einen heranwachsenden Jungbullen ist ebenfalls Platz. Mehrere Boxen und Laufställe stehen im Innenraum zur Verfühgung, Schleusen führen in das weitläufige Außengelände mit Suhlen, bademöglichkeiten, Felsen und künstlichen Schattenplätzen.
Soziale Infrastruktur am Moskauer Platz erfährt Aufwertung

Leuchtendes Lila symbolisiert einen neuen Aufbruch am Moskauer Platz: das Wohngebiet im Norden Erfurts, mit aktuell 7652 Einwohnern verfügt nun über ein modernes Stadtteilzentrum und damit über einen wichtigen baustein der sozialen Infrastruktur. Heute (02.12.2011) wurde das Stadtteilzentrum im Beisein von oberbürgermeister Andreas Bausewein und zahlreichen zukünftiger Nutzern eingeweiht.


Vor den Stufen des Erfurter Domes befindet sich der Denkraum "Namen und Steine", der an die Menschen erinnern soll, die an den Folgen von AIDS verstorben sind.
Am Donnerstag, den 03.November lud der AIDS-Thüringen e.V. alle Interessierten, Angehöringen und Freunde ganz herzlich zur jährlichen Gedenkveranstaltung vor den Domstufen ein.


Rund um den Globus erinnern am 01.Dezember verschiedene Organisationen an das Thema AIDS und rufen dazu auf, aktiv zu werden und Solidarität mit HIV-Infizierten, AIDS-Kranken und den ihnen nahestahenden Menschen zu zeigen.
Der AIDS-Hilfe Thüringen e.V. war im Vorfeld des Welt-AIDS-Tages am 30.11.2011 von 14.00 bis 19.00 Uhr mit einem Stand im Erfurter Hauptbahnhof vertreten.

Am Montag, 21.11.2011 fand in der Otto Lilienthal Grundschule ein "Vorlesetag" statt.
Einige der Ganztagsschüler nahmen das Angebot an und lauschten aufmerksam der Geschichte vom Piraten im Klassenzimmer.