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Karola Stange

Eingrenzen von Gefahren in der Prostitution

2017 ist das Prostituiertenschutzgesetz (ProstSchG) bundesweit in Kraft getreten, die behördliche Umsetzung liegt in der Verantwortung der Bundesländer. Im Gleichstellungsausschuss des Landtags wurde zum aktuellen Stand der Umsetzung des Prostituiertenschutzgesetzes in Thüringen berichtet. Dazu erklärt Karola Stange, Sprecherin für Gleichstellungspolitik der Fraktion DIE LINKE im Thüringer Landtag:

„Das Gesetz soll die Gefahren und Risiken in der Prostitution eingrenzen und so Menschenhandel, Gewalt und Ausbeutung bekämpfen. Das Recht der SexarbeiterInnen auf sexuelle Selbstbestimmung muss gestärkt und bessere Arbeitsbedingungen geschaffen werden!“

Da es sich um ein Bundesgesetz handelt, sind die einzelnen Bundesländer für die Umsetzung verantwortlich. Ein Erlass spezieller landesrechtlicher Ausführungsvorschriften ist in Thüringen derzeit in Arbeit.

Die Gleichstellungspolitikerin weiter: „Gut finde ich, dass einer Forderung von TERRE DES FEMMES nachgekommen werden soll, die Anmeldung von Prostituierten in Thüringen gebührenfrei zu ermöglichen.“

Jetzt werde das angegangen, was noch nötig ist, damit SexarbeiterInnen in Thüringen den Schutz bekommen, den das Gesetz verspricht, so Stange. Die Abgeordnete verweist dazu auch auf die 1. Workshop-Konferenz des Thüringer Landesfrauenrates am morgigen Freitag in Weimar.