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Karola Stange

Kritik an "LGBT-freien Zonen" in Polen

Karola Stange, Sprecherin für Gleichstellungspolitik der Fraktion DIE LINKE im Thüringer Landtag, verurteilt den neusten homophoben Antrag in Małopolska Voivodship (bekannt als Kleinpolen), der Partnerregion von Thüringen, aufs Schärfste. „Der Beschluss des dortigen Landesparlaments mit der Behauptung, die Ziele der LGBT-Bewegungen würden gegen das Völkerrecht verstoßen, ist nicht hinnehmbar. Mit diesem Antrag hat das Parlament Menschenrechte der polnischen Bürgerinnen und Bürger verletzt.“

Am 29. April 2019 verabschiedete das Gesetzgebungsorgan einen Antrag bezüglich des Einspruchs gegen die Einführung der "LGBT"-Ideologie in den Kommunalverwaltungsgemeinschaften. Hintergrund ist die Ausrufung von quasi "LGBTI-freien Zonen" auf kommunaler Ebene in Polen. Veranstaltungen von Schwulen, Lesbischen, Bi- und Transsexuellen sollen nicht gefördert werden. Rund 100 Regionen, Landkreise und Gemeinden haben inzwischen einen derartigen Beschluss gefasst. Mehrere deutsche Städte überlegen derzeit, ob sie die Partnerschaft kündigen oder andere Maßnahmen fordern.

Die Abgeordnete Stange begrüßt die Demonstration in Berlin gegen die LGBT-freien Zonen in Polen am Samstag, 7. März, 12 Uhr bis 18 Uhr, vor dem Polnischen Institut Berlin, Burgstraße 27.