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Karola Stange

Welt-Aids-Tag: Aufklärung und Prävention wichtiger denn je - Land fördert Aids-Hilfen auch 2022

Am 1. Dezember findet zum 33. Mal der internationale Welt-Aids-Tag statt. Seit 1988 wird dabei an die Menschen erinnert, die an den Folgen von HIV und Aids verstorben sind. Zugleich dient der Tag dazu, Vorurteilen entgegenzutreten und entschieden gegen die Ausgrenzung und die Entrechtung von Menschen mit HIV und Aids einzutreten. Dazu erklärt Karola Stange, Sprecherin für Sozialpolitik der Fraktion DIE LINKE im Thüringer Landtag:

„Die Geschichte von HIV und AIDS unterstreicht die Bedeutung von Aufklärung und Prävention – gerade in Zeiten von Corona. Die anfänglich weit verbreitete Titulierung als ‚Schwulenseuche‘ bedeutete nicht nur eine zusätzliche Diskriminierung homosexueller und HIV-positiver Menschen. Sie war zudem verbunden mit einer Verharmlosung des Virus und den Verzicht auf Schutzmaßnahmen. Wie heute durch Corona hat dies damals tausenden Menschen die Gesundheit und das Leben gekostet.

Ebenso wenig wie Corona sind heute HIV und Aids besiegt. Auch bei sexuell übertragbaren Krankheiten bleiben deshalb niedrigschwellige und aktive Aufklärung ebenso wie wirksame Schutz- und Behandlungsmöglichkeiten wichtig. Hier darf es keine Einsparungen geben. Daher bin ich sehr froh, dass trotz der durch Corona angespannten Haushaltslage auch im Jahr 2022 mit erneut 160.000 Euro für die beiden Thüringer Aids-Hilfen eine stabile Finanzierung gesichert ist. Ich werde mich dafür einsetzen, dass dieser Betrag im 2023 angehoben wird.“