Diese Website verwendet Cookies. Warum wir Cookies einsetzen und wie Sie diese deaktivieren können, erfahren Sie unter Datenschutz.
Zum Hauptinhalt springen

Bundesligataugliche Ballsporthalle für Erfurt

Erfurt hat sich in den letzten Jahren zu einem Standort für Profiballsport entwickelt. Die Rollstuhlbasketballer vom RSB Thuringia Bulls gewannen diese Saison die Champions-League und wollen den Titel bei den Deutschen Meisterschaften verteidigen. Auch die Damen vom Schwarz-Weiß Erfurt Volleyteam halten sich weiterhin in der 1. Bundesliga. Ein weiteres Team, welches sich den Standort Erfurt ausgesucht hat, sind die Basketball Löwen. Nach dem Abstieg der Rockets aus der 1. Basketballbundesliga in der Saison 2017/18 gründete sich die XXL Baskets GmbH, um den Profibasketball in der Landeshauptstadt zu halten. Die Basketball Löwen spielten als Newcomer in der 2. Basketballbundesliga ProB, mit dem Ziel die Spielklasse zu halten. Mit dem 8. Platz und der Playoff-Teilnahme haben sie ihr Ziel klar erreicht. "Alle Mannschaften haben eine Gemeinsamkeiten: Sie sind erfolgreich und sie haben bei weitem nicht genug Platz für Zuschauerinnen und Zuschauer in ihren Heimstätten", so Karola Stange, Erfurter Stadträtin und Mitglied des Landtages. Die Bulls, die eigentlich in Elxleben spielen, müssen regelmäßig Zuschauer*innen wegschicken, da die Halle viel zu klein ist. Die Basketball Löwen haben den drittbesten Zuspruch an Zuschauer*innen von 24 Mannschaften in der ProB. Die Riethsporthalle, in der die Basketball Löwen und die Volleyballerinnen derzeitig untergebracht sind, wird in der nächsten Saison durch die Handballerinnen des THC, die aufgrund des Umbaus ihrer Heimspielstätte nach Erfurt kommen, noch weiter ausgelastet sein.

„Diese Problematik zeigt, wie groß der Bedarf ist, eine neue bundesligataugliche Ballsporthalle in Erfurt zu bauen“, erklärt Karola Stange. Sie findet weiter, „dass so viel sportlicher Erfolg gefördert werden muss. Die Tatsache, dass wir zudem eine neue Sporthalle für den Schulbetrieb brauchen, kann man mit diesem Bedarf sicherlich verbinden.“