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Karola Stange

Geforderte Maßnahmen zu Entspannung für Hundewiese im Nordpark lassen weiter auf sich warten

Kathrin Büchner
Foto: Sascha Blank

Seit längerer Zeit fordert die Fraktion DIE LINKE. im Erfurter Stadtrat, die Hundefreilauffläche im Nordpark zu begrenzen und durch Warnschilder Fußgänger und Fahrradfahrer:innen darauf aufmerksam zu machen, dass sich hier Hunde frei bewegen. Hintergrund sind die immer wieder auftretenden Zusammenstöße mit Radfahrern und freilaufenden Vierbeinern.

Dazu sagt Karola Stange, stellvertretende Fraktionsvorsitzende der LINKEN im Erfurter Stadtrat: "Grundsätzlich besteht in Erfurt Leinenzwang - auf insgesamt sechs Freiflächen im Stadtgebiet ist es aber gestattet, Hunde frei laufen zu lassen. Dies ist richtig und wichtig und die Freiflächen müssen erhalten bleiben. Allerdings müssen wir auch dafür Sorge tragen, dass es nicht zu Unfällen zwischen Hunden und Fahrradfahrer:innen kommt. Die von der Stadtverwaltung genannte Option, für die Hundewiese einen anderen Standort zu prüfen, ist für uns nicht nachvollziehbar. Mit den von uns vorgeschlagenen Maßnahmen ließe sich die Situation nachhaltig entschärfen und allen wäre geholfen. Daher fordert unsere Fraktion weiterhin die    optische Begrenzung der Hundewiese im Nordpark, sowie die Anbringung von Hinweisschildern für Radfahrer:innen und Passanten."

Anwohner:innen und Hundehalter:innen hatten sich bereits für eine Umzäunung der Freifläche ausgesprochen und mit einer Unterschriftensammlung für das Vorhaben geworben. Auch Gespräche seitens der Halter:innen mit anderen Nutzern der Grünanlage sollen zu mehr Verständnis und Harmonie bezüglich der Situation beitragen.

Dazu Karola Stange weiter: "Bedauerlicherweise bewegt sich die Erfurter Stadtverwaltung bei der Prüfung der schützenden Maßnahmen im Schneckentempo. Unsere Anfrage zu möglichen Maßnahmen wurde erst nach Monaten beantwortet und sie ist inhaltlich sehr dürftig. Der Eindruck, dass Problem aussitzen zu wollen, drängt sich mir da ein bisschen auf. Ich hoffe, dass nicht erst wieder ein schwerer Unfall zwischen Mensch und Tier passieren muss, bevor die Stadt hier den dringenderen Handlungsbedarf sieht. Wir erwarten ein schnelles und entschiedenes Handeln zum Schutze aller von Seiten der Stadtverwaltung und die zügige Umsetzung der längst so dringenden Maßnahmen."