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Katja Maurer

Gemeinsam ins Rollen gebracht

Stehend im Hintergrund von links: Martina B., Klaus-Werner Fischer, Carola Hettstedt und Nancy Frind (Die beiden Damen im Rollstuhl möchten nicht genannt werden.)

"Unsere Demokratie lebt von Bürger*innenbeteiligung. Auch wenn der Weg nicht immer einfach ist, so ist es die Aufgabe der Politik, Menschen immer wieder zu ermutigen sich einzusetzen und Missstände nicht einfach hinzunehmen" ist Katja Maurer, Fraktionsvorsitzende der LINKEN Stadtratsfraktion überzeugt.

Ein Beispiel für eine gelungene Zusammenarbeit zwischen Bürger*innen, Fraktion und Stadtverwaltung, ist der neue barrierefreie Übergang in der Warschauer Straße/Ecke Berliner Straße. Dieser war dringend notwendig, da der alte Übergang nicht barrierefrei nutzbar war. Die Folge war eine Gefahrensituation für Rollstuhlfahrer*innen, die – um in Richtung Rieth oder Berliner Straße zu kommen – auf die Straße ausweichen mussten.

Anwohnerin Martina B., wollte dies so nicht mehr hinnehmen und wandte sich an Nancy Frind, die für die Erfurter Stadtratsfraktion DIE LINKE im Beirat für Menschen mit Behinderungen tätig ist. Gemeinsam mit Betroffenen und der kommunalen Beauftragten für Menschen mit Behinderungen, Carola Hettstedt, wurde bei einem Vororttermin die Dringlichkeit für die Schaffung eines gefahrlosen und abgesenkten Übergangs deutlich.

Nun kam etwas ins Rollen: In kurzer Zeit reagierte das Tiefbau- und Verkehrsamt der Stadt und realisierte das Bauvorhaben. Die Anwohner*innen  freuen sich, denn der Übergang ist nun barrierefrei. Martina B. ist erleichtert darüber, dass es in ihrem Umfeld eine Gefahrensituation weniger gibt.

„Das Beispiel zeigt, dass es möglich ist, bei den richtigen Ansprechpartner*innen Unterstützung zu finden, die bei sachlich angebrachter und begründeter Kritik reagieren und Abhilfe schaffen. Für mich ist dies eine Erfahrung, die ermutigend ist. Genau davon brauchen wir mehr, denn das sind Lichtblicke die zeigen, dass man gemeinsam was ins Rollen bringen kann.“, so Martina B.