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Lesung zu DDR-Zusatzrenten

Am 5. Juli fand im Mehrgenerationenhaus Moskauer Platz eine Lesung zu den Auseinandersetzungen um die DDR-Zusatzrenten statt. Das Wahlkreisbüro von Karola hat die Veranstaltung mit Unterstützung der Fraktion DIE LINKE. im Erfurter Stadtrat und der Rosa-Luxemburg-Stftung Thüringen organisiert. Die Journalistin Johanna Weinhold hat ein Buch zum Thema verfasst und von ihren Erfahrungen mit Betroffenen der Rentenungerechtigkeit berichtet. Die 50 Teilnehmenden haben mit ihr angeregt diskutiert. Auch 30 Jahre nach der Wende sind viele Menschen von den Fehlern bei der Überleitung der DDR-Renten ins System der BRD betroffen. So unterschiedliche Gruppen, wie in der DDR geschiedene Frauen, Reichsbahner, Balletttänzerinnen oder Ingenieure warten noch immer auf eine Lösung. Die Zusatzrenten dieser Menschen wurden nach der Wende nicht anerkannt und viele von ihnen leben heute an der Armutsgrenze. Viele haben jahrzehntelang juristisch und politisch gekämpft, viele haben aufgegeben und viele sind nicht mehr am Leben. Umso wichtiger ist es, weiterhin auf die bleibenden Ungerechtigkeiten aufmerksam zu machen und unsere Bundesregierung in die Verantwortung zu nehmen, endlich eine gerechte Lösung zu finden. Nach der Diskussion wurde weiter bei Bratwurst und Getränken zusammengesessen. Es war eine gelungene Veranstaltung und ein Beitrag dazu, dass das Thema weiter auf der Tagesordnung bleibt.

Wer mehr zum Thema erfahren möchte kann sich hier informieren:

https://www.christoph-links-verlag.de/index.cfm?view=3&titel_nr=9125

https://www.die-linke-thl.de/nc/aktuelles/parlamentsreport/detail/news/die-letzte-seite-karola-stange-liest-die-betrogene-generation-von-johanna-weinhold/