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LINKE solidarisiert sich mit Forderung nach Gewährung von Menschen- und Bürgerrechten für Gefangene in der Türkei!

Kurdische Vereine in der Bundesrepublik machen derzeit überall aufmerksam: Seit dem 12. September befinden sich hunderte Gefangene in der Türkei in einem unbefristeten Hungerstreik. Die Abgeordnete Karola Stange und der Stadtvorsitzende Steffen Kachel informierten sich am Info-Stand über die Situation der Inhaftierten in der Türkei und deren Aktion. Es geht ihnen um eine Verbesserung der Haftbedingungen, um die Anerkennung von Menschen- und Bürgerrechten, wie den Zugang zu Anwälten, die Erlaubnis, die kurdische Sprache vor Gericht zu benutzen und andere in anderen Ländern selbstverständliche Rechte.

Steffen Kachel dazu: "Es ist schon sehr seltsam, wenn wir sehen, wie sich die offizielle Politik in Deutschland auf allen Kanälen über die Haftbedingungen einer Erdölmagnatin in der Ukraine empört, und gleichzeitig die Haftbedingungen für Tausende Gefangene beim NATO-Partner Türkei komplett ignoriert. Für die LINKE sind Menschen- und Bürgerrechte unteilbar. Deswegen hat die Kampagne unsere volle Solidarität." 

Von einigen Gefangenen im September begonnen, hat sich der Hungerstreik binnen weniger Wochen auf das ganze Land ausgeweitet. Inzwischen sind nach Angaben der Kampagne bereits mehr als 10.000 Häftlinge im Streik. Je mehr öffentlicher Druck entsteht, um so größer ist die Hoffnung, dass die türkische Regierung nachgibt und den Forderungen der Streikenden entgegenkommt.