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Rene Kolditz

Mehr Flächen für Graffiti statt für Werbung

Foto: Sascha Blank

Kritisch verfolge ich den Baustopp bzgl. des Wandbildes am Schmidtstedter Knoten. Schade finde ich, dass die Künstler*innen in ihrem Schaffensprozess unterbrochen werden. Allerdings ist zumindest irritierend, dass Heimat im Wesentlichen mit Bier zusammenhängen soll. Werbung muss auch als solche gekennzeichnet werden und darf sich nicht hinter "Urban Art" verstecken.

Bei diesem Projekt werden die Fähigkeiten der Kunstschaffenden für Werbezwecke ausgenutzt. Leider müssen sich die Erfurter Graffitikünstler*innen freuen, mal eine Wand dieser Größe bespielen zu dürfen. Wie schon oft in der Vergangenheit von meiner Fraktion bemängelt, fehlt es in der Stadt an ausgewiesenen Flächen für Sprayer*innen. Ein positiver Umgang mit dieser bereichernden Kunstform, stände einer kulturoffenen Stadt gut zu Gesicht. Meine Fraktion wird sich in Absprache mit der örtlichen Szene weiter dafür einsetzen im Stadtgebiet prominente Stellen für Graffitikunst auszuweisen.