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Nein zur Gewalt gegen Transsexuelle und Transgender

Anlässlich des 16.Transgender Day of Remembrance findet am Donnerstag, den 20. November, ab 15Uhr, auf dem Willy-Brandt-Platz in Erfurt eine Mahnwache statt. An dieser beteiligt sich auch die Landtagsabgeordnete Karola Stange mit einem Redebeitrag.

 

„An diesem Tag“, so Karola Stange, „soll den Opfern gedacht werden, die aufgrund von trans*feindlich motivierter Gewalt verletzt oder ermordet wurden“.

 

Im Vordergrund der Veranstaltung steht die Sensibilisierung für diese Problematik. Opfer und Taten sollen nicht in Vergessenheit geraten und durch Aufklärung über die Thematik soll der Gewalt entgegengewirkt werden.

 

„Zu betonen ist hierbei allerdings auch“, so Karola Stange weiter, „dass Transsexuelle und Transgender weltweit auch auf weiteren gesellschaftlichen Ebenen diskriminiert und stigmatisiert werden. Dies ist beispielsweise in rechtlichen, medizinischen und sozioökonomischen Situationen der Fall. So werden Transsexuelle und Transgender in der Regel pathologisiert, sind häufig von Armut und Arbeitslosigkeit betroffen und stehen unter anderem vor enormen bürokratischen Hürden, wenn sie nach einer Geschlechtsumwandlung ihr neues Geschlecht in offizielle Dokumente, wie den Personalausweis, aufnehmen lassen wollen“.

 

Ziel muss es sein, die rechtliche und gesellschaftliche Gleichstellung aller Menschen zu erreichen und geschlechtliche Selbstbestimmung für jeden Einzelnen zu ermöglichen.

 

Um dies zu erreichen muss das Bewusstsein für unterschiedliche Diskriminierungslagen hergestellt werden. Es braucht mehr öffentliche und politische Wahrnehmung sowie Thematisierung dieser Problematik. Vor allem ist es nötig, die speziellen Bedürfnisse und Problemlagen von Transsexuellen und Transgendern zu berücksichtigen.