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Protesttag zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderungen

Anlässlich des europäischen Protesttages zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderungen am morgigen 5. Mai erklärt hält Karola eine Rede im Plenum des Landtages. Sie kann wegen der Sitzung leider nicht an den Aktionen teilnehmen, aber spricht den Aktiven ihre deutliche Unterstützung aus:

„Volle und gleichwertige Teilhabe für Menschen mit Behinderung auf allen gesellschaftlichen Ebenen ist und bleibt das Ziel der UN-Behindertenrechtskonvention, die die Bundesregierung 2009 ratifiziert hat. Die dafür notwendigen Schritte und Regelungen haben wir unter anderem im Thüringer Maßnahmenplan und im Thüringer Gesetz zur Inklusion und Gleichstellung von Menschen mit Behinderungen festgeschrieben. Dennoch ist noch einiges zu tun und die Umsetzung von Maßnahmen gerät an vielen Stellen ins Stocken. Ein Beispiel hierfür ist das Budget für Arbeit.“

Mit dem Budget für Arbeit soll Menschen mit Behinderung der Übergang in den ersten, allgemeinen Arbeitsmarkt erleichtert werden. Dafür sieht das Budget eine finanzielle Förderung für die Arbeitgeber vor. „Teilhabe am Arbeitsleben ist in unserer Gesellschaft zentral. Mit dem Budget für Arbeit können Menschen mit Behinderung raus aus Werkstätten, ihnen wird die Möglichkeit gegeben, selbst zu entscheiden, für wen und in welchem Bereich sie arbeiten möchten“, informiert Stange, die Anfang des Jahres gemeinsam mit der LIGA der Selbstvertretung in Thüringen eine Kleine Anfrage zur Inanspruchnahme des Budgets für Arbeit in Thüringen an die Landesregierung gerichtet hat.

„Die Ergebnisse der Anfrage haben deutlich gezeigt: Gerade einmal 38 Anträge auf das Budget sind gestellt worden, davon 37 bewilligt. Die geringe Zahl der Anträge macht deutlich, dass für eine höhere Bekanntheit des Budgets für Arbeit gesorgt werden muss. Dafür ist das Sozialministerium bereits aktiv geworden.“