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WfbM-wohin kann die Reise gehen?

Am 06. September 2019 lud die Landesarbeitsgemeinschaft Selbstbestimmte Behindertenpolitik der Partei DIE LINKE. zum Workshop „WfbM – wohin kann die Reise gehen?“ in die Räumlichkeiten der Roda-Werkstatt in Stadtroda ein. 
Der Einladung folgten Geschäftsführer mehrerer Thüringer Werkstätten, Werkstatträte, Mitarbeiter, Vertrauenspersonen, Eltern, der Beauftragte für Menschen mit Behinderungen in Thüringen Joachim Leibiger und der Landesgeschäftsführer des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes Stefan Werner.
Der Sprecher für Inklusion und Teilhabe der Linksfraktion im Bundestag Sören Pellmann und der Sprecher der LAG Knut Meenzen skizzierten zum Einstieg kurz das Spannungsfeld, in welchem sich auch die innerparteiliche Diskussion über den Fortbestand der Werkstätten bewegt. Bei strenger Auslegung der UN-Behindertenrechtskonvention müssten die Werkstätten geschlossen werden. Viele Betroffene, die in den Werkstätten arbeiten, haben hier aber einen stabilen Anker und nachvollziehbare Ängste vor einer Schließung.
In drei Workshops, welche von MdB Sören Pellmann, dem Geschäftsführer des Rehazentrums Stadtroda Andreas Slawik und der Sprecherin für Soziales, Gleichstellung und Behindertenpolitik der Linksfraktion im Thüringer Landtag Karola Stange geleitet worden sind, wurden Probleme und Chancen rund um die Behindertenwerkstätten herausgearbeitet. Das Veranstaltungskonzept, welches den Fachleuten und Betroffenen viel Raum gegeben hat, ihre Erfahrungen und auch Forderungen und Wünsche darzustellen ist überaus gut angekommen. Die Mitglieder der LAG konnten so viele Ideen und Sichtweisen aus der Praxis mitnehmen, um eigene Vorschläge für die behindertenpolitische Arbeit auf Landes- und Bundesebene zu entwickeln.
Besonderer Dank gilt den Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen der Roda-Werkstatt, welche sowohl die Räumlichkeiten zur Verfügung stellten als auch rege an der Diskussion teilgenommen haben.