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Erster Mai 2021 - Ein starkes Signal für Solidarität

Am Ersten Mai war ich bei der zentralen Kundgebung auf dem Anger und sprach bei der Demonstration des Vereins der Direktversicherungsgeschädigten. Nur gemeinsam und solidarisch werden wir die Folgen der Corona-Pandemie bewältigen können. Das heißt für mich: gute Arbeitsbedingungen, gleicher Lohn für gleichwertige Arbeit, Aufwertung der Pflege und ein gerechtes Rentensystem. 

Die Pandemie hat bestehende Ungerechtigkeiten in unserer Gesellschaft in den Fokus gerückt. Viele der Menschen, die einem hohen Ansteckungsrisiko ausgesetzt sind, werden zu niedrig entlohnt und sind einem hohen Arbeitsdruck ausgesetzt. In der Pflege ist dies seit Jahrzehnten bekannt. Die medialen Solidaritätsbekundungen des letzten Jahres sind jedoch wieder ohne spürbare und nachhaltige Folgen geblieben. Dies bestätigt mich in der Haltung, dass wir endlich einen solidarischen Umbau der Pflege brauchen, der die Arbeitsbedingungen ebenso verbessert, wie die individuellen Bedürfnisse der Pflegebedürftigen ins Zentrum stellt.

Ich habe mich sehr gefreut, dass der Verein der Direktversicherungsgeschädigten mich eingeladen hat auf seiner Kundgebung zu sprechen. Diese engagierten Kolleg*innen kämpfen seit Jahren gegen den Missstand, dass ihre betriebliche Altersvorsorge doppelt mit Sozialversicherungsbeiträgen belastet wird. Damit geht nicht nur ein großer Teil der erwarteten Rente verloren, sondern die betriebliche Altersvorsorge allgemein wird unattraktiv gemacht. Ich und meine Partei unterstützen dieses Engagement und setzten uns für eine Abschaffung dieser Doppelveranlagung ein.