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Aktuelles aus Erfurt

Weltbauerntag – Dank den Bäuerinnen und Bauern

"Wir danken den Erfurter Bäuerinnen und Bauern -Sie sind es die dafür Sorge tragen, dass unsere Ernährung gesichert ist!", erklärt Katja Maurer, Fraktionsvorsitzende DIE LINKE im Stadtrat Erfurt. Der Weltbauerntag am 1.Juni thematisiert die Nahrungsmittelerzeugung. Weltweit werden 70 Prozent aller Lebensmittel von Kleinbauern produziert, damit tragen sie wesentlich zur globalen Ernährungssicherung bei. Die zentrale Lage der Landeshauptstadt Erfurt ermöglicht schnelle Wege von der Produktion in den Handel. Die Erfurter Nahrungsmittelproduktion ist eng mit Landwirtschaft und Gartenbau verwoben. "Produkte wie Obst, Gemüse, Kakteen, Öl, Nudeln, Milch, Backwachen, Thüringer Fleisch- und Wurstspezialitäten landen dank der Arbeit der Bäuerinnen und Bauern auf unseren Tischen.", so Maurer weiter. Gute Ernährung ist lebensnotwendig. Sie ist Genuss, bedeutet Gemeinschaft und ist für unsere Gesundheit von großer Bedeutung. "Bäuerinnen und Bauern verdienen Anerkennung und gute Entlohnung für... Weiterlesen


Katja Maurer

Kein Werben fürs Sterben – Krieg in der "Stadt des Friedens"

Seit 1991 trägt Erfurt den Beinamen "Stadt des Friedens", seit 2015 ist die Landeshauptstadt Mitglied bei den „Mayors for Peace“, die sich für die Weiterführung von Verhandlungen zur Abschaffung der Atomwaffen einsetzen. Mit Werbung an Straßenbahnhaltestellen für eine Karriere bei der Bundeswehr oder einem "Tag der Bundeswehr" auf dem Erfurter Domplatz hat die Stadt diese Titel mehrfach missbraucht. Karola Stange, stellvertretende Fraktionsvorsitzende von DIE LINKE. im Erfurter Stadtrat hatte schon im letzten Jahr zum Aktionstag der "Mayors for Peace" gesagt: "Gerade in einer Zeit der Aufrüstung, in der auch Deutschland wieder mehr Geld für Waffen aus gibt und weiterhin bei den Waffenexporten eine Spitzenposition einnimmt ist es wichtig und richtig, dieser Initiative anzugehören und es auch nach außen zu zeigen. Umso wichtiger ist es, dass der Oberbürgermeister nicht nur einmal im Jahr eine Fahne hisst. Er muss deutlicher gegen den Krieg in Erscheinung treten." Seit kurzem hat im... Weiterlesen


Neue Schulinvestitionen in Millionenhöhe

Erfurt erhält noch in diesem Jahr zusätzliche 8,09 Millionen Euro für die Sanierung und Umbau von Schulen. Die Stellvertretende Fraktionsvorsitzende der LINKEN Stadtratsfraktion, Karola Stange sagt dazu: "Ich freue außerordentlich für die "Grundschule an der Geraaue" wie auch die "Regelschule an der Geraaue" im Erfurter Norden. Mit dem Geld können noch in diesem Jahr die wichtigen Sanierungs- und Instandsetzungsarbeiten weiter fortgeführt werden." Die ebenfalls bewilligten 1,53 Millionen Euro für die Christopherisschule zur Erweiterung ihres Schulgebäudes, tragen zur weiteren Verbesserung der Schulinfrastruktur in Erfurt bei. Weiterlesen


08. Mai - Gedenken am Tag der Befreiung

Am 08. Mai gedachte Karola Stange der Befreiung Deutschlands vom Nationalsozialismus. Vor 76 Jahren siegten die Alliierten über den deutschen Faschismus und seine Verbündeten und ermöglichten so einen Neuanfang in Europa. Der 08. Mai sollte zum bundesweiten Feiertag erklärt werden, an dem der Opfer des Nationalsozialismus und des Zweiten Weltkrieges gedacht und den Alliierten und antifaschistischen Widerstandskämpfer*innen gedankt wird. Weiterlesen


Karola Stange

DIE LINKE denkt queer!

Zur morgigen Behandlung der Drucksache zur Einrichtung eines queeren Zentrums erklärt Karola Stange, stellvertretende Fraktionsvorsitzende der Stadtratsfraktion und Landtagsabgeordnete: "Seit Jahren setze ich mich und DIE LINKE laut und deutlich für ein Queeres Zentrum ein. Auf Druck der LINKEN haben wir 200.000 Euro an Landesmitteln für die Errichtung des Zentrums eingestellt." "Mit einem queeren Zentrum können wir ein Zeichen für Freiheit, Respekt, Vielfalt und Chancengleichheit setzen. Dabei wird die Lebenssituation von vielen Menschen in der Stadt verbessert und so eine langfristige Perspektive für ein Leben in Erfurt entwickelt", so Frau Stange weiter. Im Stadtrat gibt es seit langem einen Antrag, der das Queere Zentrum inhaltlich immer begleitet hat. Mit der hoffentlich breiten Willensbekundung am Mittwoch im Stadtrat werden wir das Projekt auf den Weg bringen. Sollte noch eine Kofinanzierung seitens der Stadt nötig sein, werden wir uns, wie auch bisher, dafür stark machen. W... Weiterlesen


Karola Stange

Infektionsschutzmaßnahmen ohne Vorbereitungszeit

Über das sehr abrupte Inkrafttreten der Infektionsschutzmaßnahmen, ohne die kleinste Möglichkeit bei den anstehenden Schließungen zu reagieren zeigt sich die stellvertretende Fraktionsvorsitzende der Erfurter LINKEN Stadtratsfraktion, Karola Stange, verärgert. Dazu Frau Stange: "Die Erfurterinnen und Erfurter und allen voran die Eltern werden vor vollendete Tatsachen gestellt. Mich ärgert, dass monatelang die Forderungen der Thüringer Regierung nach einem bundesweiten, gemeinsamen Stufenplan missachtet wurden. Anstatt einer geplanten, sinnvollen und langfristigen Strategie müssen jetzt mit einer Hauruckaktion zum Schutz der Menschen Knall auf Fall viele Einschränkungen eingeführt und umgesetzt werden." Weiter äußerte sie sich: "Ich bin froh, dass die Außenbereiche der BUGA geöffnet werden können, da der Aufenthalt im Freien ganz klar als deutlich weniger problematisch seitens der Wissenschaft eingestuft wird. Gleichzeitig wird an dieser Stelle aber auch deutlich, mit welcher heißen... Weiterlesen


Endlich beginnt die #BUGA2021

Vom 23.04. bis zum 10.10. begrüßen wir die Bundesgartenschau in Erfurt. Auch ohne große öffentliche Veranstaltungen wird die #BUGA2021 ein wichtiges Ereignis. Deshalb freue ich mich darauf die tolle Gestaltung der BUGA-Flächen im ega-Park und auf dem Petersberg zu genießen. Weiterlesen


Stadtratsbeschluss umsetzen - Thüringer Gemeinschaftsschule Otto-Lilienthal muss wachsen können

"Wir brauchen eine schnelle und gute Lösung, damit die Thüringer Gemeinschaftsschule Otto-Lilienthal wachsen kann.", so die stellvertretende Fraktionsvorsitzende, Karola Stange, über die Verzögerungen bei der Entwicklung der Otto-Lilienthal-Schule. 2018 wurde im Stadtrat der Beschluss die Otto-Lilienthalschule zur Thüringer Gemeinschaftsschule zu wandeln gefasst. Damit geht eine sukzessive Erhöhung des Raum- und Personalbedarfs der Schule einher. Somit muss sich die Dienststelle der Regelschule 5 an einen anderen Ort verlagern, hierfür war der Standort Berliner Platz in Betracht gezogen wurden. Dies war für das Schuljahr 2020/2021 vorgesehen und musste aus baulichen Gründen verschoben werden. "Elternvertreter*innen und Lehrer*innen machen nachhaltig darauf aufmerksam, dass hier dringender Handlungsbedarf besteht und wendeten sich hilfesuchend an mich. Ich stehe an ihrer Seite", erklärt Stange. Jetzt müssen Lösungen, für beide Schulen, für das kommende Schuljahr gefunden werden.... Weiterlesen


Förderprogramm AGATHE „Älter werden in der Gemeinschaft – Thüringer Initiative gegen Einsamkeit“ – Erfurt hat sich beworben

„Ich begrüße den Start des Förderprogramms AGATHE „Älter werden in der Gemeinschaft – Thüringer Initiative gegen Einsamkeit“ der Thüringer Landesregierung. Einsamkeit trifft ältere Menschen allzu oft und kann ernsthafte gesundheitliche Folgen haben. Mit dem neuen Programm kann dem entgegengewirkt werden“, sagt Karola Stange, stellvertretende Vorsitzende der Fraktion DIE LINKE. im Stadtrat. Sie führt weiter aus: „AGATHE soll präventiv gegen Isolation wirken und vor allem im vorpflegerischen Bereich, damit die Menschen selbstbestimmt im eigenen Zuhause leben können. Durch AGATHE wird es zeitnah qualifizierte Fachkräfte geben, die in unserer Stadt Erfurt die Bedürfnisse der allein lebenden Seniorinnen und Senioren erfassen und diesen per persönlichen Kontakt individuell helfen. Mit dem Programm AGATHE sollen Beratungs-, Informations- und Weitervermittlungsangebote näher an ältere Menschen in der Nacherwerbsphase herangebracht werden. Ausgebildete AGATHE-Fachkräfte sollen allein im... Weiterlesen


Karola Stange

Stadtratsbeschluss vollständig umsetzen - Freies WLAN in den kommunalen Seniorenclubs

"Senior*innen ins Netz – freies WLAN in den kommunalen Seniorenclubs.", so Karola Stange, stellvertretende Vorsitzende der Fraktion DIE LINKE. im Stadtrat Erfurt und direkt gewählte Landtagsabgeordnete. Im Stadtrat im November 2019 wurde der Antrag der Fraktion DIE LINKE "Freies WLAN in den kommunalen Seniorenclubs" einstimmig beschlossen. Damit war der Weg frei, Senior*innen könnten das erlernte Wissen der gut angenommen Smartphone-  und Tablet - Schulungen in den Erfurter Seniorenclubs zukünftig praktisch, täglich und mit Unterstützung der Mitarbeiter*innen der Seniorenclubs anwenden. Auf Nachfrage der Fraktion DIE LINKE im März 2021 sind trotz Beschlussfassung bis heute nicht alle vier kommunalen Seniorenclubs mit den freien WLAN versorgt. "Der Beschluss des Erfurter Stadtrat muss dringend und in Gänze von der Verwaltung umgesetzt werden." fordert Stange. Derzeit verfügen nur zwei der vier kommunalen Seniorenclubs über freies WLAN. Die Standorte Jakob-Kaiser-Ring 56 und Berliner... Weiterlesen


Aufruf zur Ehrung von Wolfgang Nossen

Die vier direkt gewählten LINKEN Landtagsabgeordneten unterstützen den Aufruf des engagierten Erfurter Bürgers und Stadtführers Roland Büttner zur Benennung des Weges zum Alten jüdischen Friedhof in „Wolfgang-Nossen-Weg“.

André Blechschmidt, der Büttner bei der Verfassung des Aufrufs aktiv unterstützt hat, sagt dazu: „Mit diesem Aufruf soll das Thema in die breite Öffentlichkeit getragen werden. Es geht nicht darum, die Verdienste eines jüdischen Erfurter Bürgers nur im Kreis des Stadtrates oder politisch Interessierter zu diskutieren“. Bodo Ramelow ergänzt: „Wolfgang Nossen war für mich ein Wegbegleiter und Gradmesser meiner Tätigkeit in Thüringen. Ihn mit dieser Wegbezeichnung zu ehren, ist mir eine Herzensangelegenheit“. Für Karola Stange bedeutet diese Auszeichnung „einen Weg, das jüdische Leben in das Bewusstsein der Erfurter Bürgerinnen und Bürger zu tragen“. Susanne Hennig-Wellsow geht noch einen Schritt weiter. „Mit der Ehrung von Wolfgang Nossen setzen wir ein eindeutiges Zeichen gegen Rassismus und Antisemitismus. Nicht nur in Erfurt, sondern in ganz Thüringen“.

Dass der Aufruf nicht nur durch die vier Landtagsabgeordneten der LINKEN sondern auch unter anderen von Marion Walsmann, Antje Tillmann, Wolfgang Beese, Astrid Rothe-Beinlich, Dirk Adams oder Rickleff Münnich unterstützt wird, zeigt das die Initiative von Herrn Büttner eine breite, über Pateigrenzen hinaus führende, Unterstützung erfährt.

Wir rufen alle Bürger*innen auf, den Aufruf von Roland Büttner zu unterstützen.


AUFRUF

Die Ehrung von Wolfgang Nossen angemessen gestalten

Für einen Wolfgang-Nossen-Weg am Alten jüdischen Friedhof in Erfurt

Am 09. Februar 2021 wäre Wolfgang Nossen, der ehemalige Vorsitzende der jüdischen Gemeinde in Thüringen, 90 Jahre alt geworden. Zeit sich Gedanken über eine Ehrung zu machen, die öffentlich, angemessen und umsetzbar ist. Unterhalb des ega-Eingangs am Gothaer Platz, in der Cyriakstraße, befindet sich der Alte jüdische Friedhof, der durch einen bisher namenlosen Fußweg zwischen den Hausnummern 3 und 4 erreichbar ist. In einer kleinen, gärtnerisch gepflegten Anlage befinden sich hier 26 jüdische Grabsteine, die an den hier im Jahre 1811 angelegten jüdischen Friedhof erinnern.

 

Auf einer Infotafel ist u.a. zu lesen:
„Haus des Lebens“ nennen die Juden ihre Friedhöfe mit der immerwährender Grabruhe. Dem jüdischen Religionsgesetz, der sogenannten Halacha zufolge, dürfen – um die Totenruhe nicht zu beeinträchtigen – jüdische Gräber nicht angetastet werden. Ein jüdischer Friedhof darf niemals aufgelöst oder aufgegeben werden.“


Doch leider wurde dieser Grundsatz mehrfach und auch fundamental verletzt. Schon 1926 wurden Grabsteine geschändet, im November 1938 folgten weitere Angriffe. 1939 musste die Jüdische Gemeinde das Grundstück unentgeltlich der Stadt Erfurt überlassen, 1944 wurden die Grabsteine abgeräumt. Nach unterschiedlichen Nutzungen, die allesamt den jüdischen Glaubensgrundsätzen widersprachen, wurde zur Erinnerung an den Friedhof 1996 zunächst ein Gedenkstein errichtet, ab 2007 dann der augenblickliche Zustand nach und nach hergestellt.Dass der Alte jüdische Friedhof als „Haus des Lebens“ und Erinnerungsstätte wieder erlebbar wurde, verdanken wir hauptsächlich dem unermüdlichen Wirken von Wolfgang Nossen. Er wurde 1995 zum Vorsitzenden der Jüdischen Landesgemeinde Thüringen gewählt und hat in dieser Funktion schon sehr früh die Weichen auch für die jetzige Gestaltung dieses Areals gestellt. Als Zeichen des Dankes und Würdigung seiner großen Verdienste insgesamt, sollte deshalb der oben beschriebene und noch namenlose Weg im Rahmen des Themenjahres „Neun Jahrhunderte jüdisches Leben in Thüringen“ nach Wolfgang Nossen benannt werden.
 

Erstunterzeichner*innen: Dirk Adams (Minister für Migration, Justiz und Verbraucherschutz), Dr. Wolfgang Beese (Stadtrat), Rüdiger Bender (Lehrer), André Blechschmidt (MdL und Stadtrat), Dr. Martin Borowsky (Richter), Susanne Hennig-Wellsow (MdL), René Kolditz (Stadtrat), Rickleff Münnich (Pfarrer i.R.), Michael Panse (Stadtratsvorsitzender), Bodo Ramelow (MdL), Astrid Rothe-Beinlich (MdL und Stadträtin), Peter Stampf (Stadtrat), Karola Stange (MdL und Stadträtin ), Antje Tillmann (MdB), Marion Walsmann (MdEP)

(V.i.S.d.P.: Roland Büttner, Mail: fam.buettner@gmx.net)