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Aktuelles aus Erfurt

08. Mai - Gedenken am Tag der Befreiung

Am 08. Mai gedachte Karola Stange der Befreiung Deutschlands vom Nationalsozialismus. Vor 76 Jahren siegten die Alliierten über den deutschen Faschismus und seine Verbündeten und ermöglichten so einen Neuanfang in Europa. Der 08. Mai sollte zum bundesweiten Feiertag erklärt werden, an dem der Opfer des Nationalsozialismus und des Zweiten Weltkrieges gedacht und den Alliierten und antifaschistischen Widerstandskämpfer*innen gedankt wird. Weiterlesen


Karola Stange

DIE LINKE denkt queer!

Zur morgigen Behandlung der Drucksache zur Einrichtung eines queeren Zentrums erklärt Karola Stange, stellvertretende Fraktionsvorsitzende der Stadtratsfraktion und Landtagsabgeordnete: "Seit Jahren setze ich mich und DIE LINKE laut und deutlich für ein Queeres Zentrum ein. Auf Druck der LINKEN haben wir 200.000 Euro an Landesmitteln für die Errichtung des Zentrums eingestellt." "Mit einem queeren Zentrum können wir ein Zeichen für Freiheit, Respekt, Vielfalt und Chancengleichheit setzen. Dabei wird die Lebenssituation von vielen Menschen in der Stadt verbessert und so eine langfristige Perspektive für ein Leben in Erfurt entwickelt", so Frau Stange weiter. Im Stadtrat gibt es seit langem einen Antrag, der das Queere Zentrum inhaltlich immer begleitet hat. Mit der hoffentlich breiten Willensbekundung am Mittwoch im Stadtrat werden wir das Projekt auf den Weg bringen. Sollte noch eine Kofinanzierung seitens der Stadt nötig sein, werden wir uns, wie auch bisher, dafür stark machen. W... Weiterlesen


Karola Stange

Infektionsschutzmaßnahmen ohne Vorbereitungszeit

Über das sehr abrupte Inkrafttreten der Infektionsschutzmaßnahmen, ohne die kleinste Möglichkeit bei den anstehenden Schließungen zu reagieren zeigt sich die stellvertretende Fraktionsvorsitzende der Erfurter LINKEN Stadtratsfraktion, Karola Stange, verärgert. Dazu Frau Stange: "Die Erfurterinnen und Erfurter und allen voran die Eltern werden vor vollendete Tatsachen gestellt. Mich ärgert, dass monatelang die Forderungen der Thüringer Regierung nach einem bundesweiten, gemeinsamen Stufenplan missachtet wurden. Anstatt einer geplanten, sinnvollen und langfristigen Strategie müssen jetzt mit einer Hauruckaktion zum Schutz der Menschen Knall auf Fall viele Einschränkungen eingeführt und umgesetzt werden." Weiter äußerte sie sich: "Ich bin froh, dass die Außenbereiche der BUGA geöffnet werden können, da der Aufenthalt im Freien ganz klar als deutlich weniger problematisch seitens der Wissenschaft eingestuft wird. Gleichzeitig wird an dieser Stelle aber auch deutlich, mit welcher heißen... Weiterlesen


Endlich beginnt die #BUGA2021

Vom 23.04. bis zum 10.10. begrüßen wir die Bundesgartenschau in Erfurt. Auch ohne große öffentliche Veranstaltungen wird die #BUGA2021 ein wichtiges Ereignis. Deshalb freue ich mich darauf die tolle Gestaltung der BUGA-Flächen im ega-Park und auf dem Petersberg zu genießen. Weiterlesen


Stadtratsbeschluss umsetzen - Thüringer Gemeinschaftsschule Otto-Lilienthal muss wachsen können

"Wir brauchen eine schnelle und gute Lösung, damit die Thüringer Gemeinschaftsschule Otto-Lilienthal wachsen kann.", so die stellvertretende Fraktionsvorsitzende, Karola Stange, über die Verzögerungen bei der Entwicklung der Otto-Lilienthal-Schule. 2018 wurde im Stadtrat der Beschluss die Otto-Lilienthalschule zur Thüringer Gemeinschaftsschule zu wandeln gefasst. Damit geht eine sukzessive Erhöhung des Raum- und Personalbedarfs der Schule einher. Somit muss sich die Dienststelle der Regelschule 5 an einen anderen Ort verlagern, hierfür war der Standort Berliner Platz in Betracht gezogen wurden. Dies war für das Schuljahr 2020/2021 vorgesehen und musste aus baulichen Gründen verschoben werden. "Elternvertreter*innen und Lehrer*innen machen nachhaltig darauf aufmerksam, dass hier dringender Handlungsbedarf besteht und wendeten sich hilfesuchend an mich. Ich stehe an ihrer Seite", erklärt Stange. Jetzt müssen Lösungen, für beide Schulen, für das kommende Schuljahr gefunden werden.... Weiterlesen


Förderprogramm AGATHE „Älter werden in der Gemeinschaft – Thüringer Initiative gegen Einsamkeit“ – Erfurt hat sich beworben

„Ich begrüße den Start des Förderprogramms AGATHE „Älter werden in der Gemeinschaft – Thüringer Initiative gegen Einsamkeit“ der Thüringer Landesregierung. Einsamkeit trifft ältere Menschen allzu oft und kann ernsthafte gesundheitliche Folgen haben. Mit dem neuen Programm kann dem entgegengewirkt werden“, sagt Karola Stange, stellvertretende Vorsitzende der Fraktion DIE LINKE. im Stadtrat. Sie führt weiter aus: „AGATHE soll präventiv gegen Isolation wirken und vor allem im vorpflegerischen Bereich, damit die Menschen selbstbestimmt im eigenen Zuhause leben können. Durch AGATHE wird es zeitnah qualifizierte Fachkräfte geben, die in unserer Stadt Erfurt die Bedürfnisse der allein lebenden Seniorinnen und Senioren erfassen und diesen per persönlichen Kontakt individuell helfen. Mit dem Programm AGATHE sollen Beratungs-, Informations- und Weitervermittlungsangebote näher an ältere Menschen in der Nacherwerbsphase herangebracht werden. Ausgebildete AGATHE-Fachkräfte sollen allein im... Weiterlesen


Karola Stange

Stadtratsbeschluss vollständig umsetzen - Freies WLAN in den kommunalen Seniorenclubs

"Senior*innen ins Netz – freies WLAN in den kommunalen Seniorenclubs.", so Karola Stange, stellvertretende Vorsitzende der Fraktion DIE LINKE. im Stadtrat Erfurt und direkt gewählte Landtagsabgeordnete. Im Stadtrat im November 2019 wurde der Antrag der Fraktion DIE LINKE "Freies WLAN in den kommunalen Seniorenclubs" einstimmig beschlossen. Damit war der Weg frei, Senior*innen könnten das erlernte Wissen der gut angenommen Smartphone-  und Tablet - Schulungen in den Erfurter Seniorenclubs zukünftig praktisch, täglich und mit Unterstützung der Mitarbeiter*innen der Seniorenclubs anwenden. Auf Nachfrage der Fraktion DIE LINKE im März 2021 sind trotz Beschlussfassung bis heute nicht alle vier kommunalen Seniorenclubs mit den freien WLAN versorgt. "Der Beschluss des Erfurter Stadtrat muss dringend und in Gänze von der Verwaltung umgesetzt werden." fordert Stange. Derzeit verfügen nur zwei der vier kommunalen Seniorenclubs über freies WLAN. Die Standorte Jakob-Kaiser-Ring 56 und Berliner... Weiterlesen


Karola Stange

Hilfe für Menschen in Notlagen – aktiv gegen Wohnungslosigkeit in Erfurt

Mehr als eine Million Menschen in Deutschland haben keine Wohnung. Das sagen zumindest Schätzungen der Bundesarbeitsgemeinschaft Wohnungslosenhilfe. Auch in Thüringen sind zwischen 5.000 und 6.000 Menschen von Wohnungslosigkeit betroffen, so die Schätzungen. Doch genau weiß das auch in Erfurt niemand, da es bisher keine belastbaren Erhebungen dazu gibt. Das und auch die vorgehaltenen Hilfestrukturen sollen sich nun ändern.  Es gibt einige städtische und kirchliche Notunterkünfte und Hilfen, doch ausreichend sind diese nicht. In der Landeshauptstadt Erfurt leben mit Stand Juli 2020 offiziell 185 Personen ohne gesicherten Wohnraum, darunter 56 Kinder unter 17 Jahren, 67 Frauen und 62 Männer. Die Dunkelziffer ist vermutlich deutlich höher. "Wir brauchen spezifische Hilfen und Visionen für ein aktives Vorgehen, gegen Wohnungslosigkeit in Erfurt.", so Karola Stange, stellvertretende Fraktionsvorsitzende der Fraktion DIE LINKE im Erfurter Stadtrat. Mit dem Beschluss "Aktionsplan... Weiterlesen


BUGA muss kommen!

"Die BUGA muss am 23. April 2021 in Erfurt eröffnen. Davon sind ich und ist meine Fraktion fest überzeugt", so Karola Stange, stellvertretende Vorsitzende der Fraktion DIE LINKE. im Stadtrat und stellvertretende Vorsitzende des BUGA-Ausschusses. "Aus unserer Sicht ist die BUGA gut vorbereitet, es gibt ein funktionales Hygienekonzept sowie Konzepte zur Lenkung der Besucher*innenströme. Es handelt sich um eine Gartenschau, welche mehrheitlich unter freiem Himmel stattfindet. In den Ausstellungshallen sollen die Besucher*innenzahlen beschränkt werden, für das Wüsten- und Urwaldhaus Danakil müssen sich Besucher*innen anmelden. Die Stadt braucht die BUGA. Die Räder, die jetzt rollen dürfen nicht mit weiteren Scheindiskussionen über eine eventuelle Verschiebung ins Stocken geraten. Das wäre ein fatales Signal", so Karola Stange weiter. Die Blumen, Sträucher und Bäume blühen jetzt. Erfurt erblüht jetzt! Eine Verschiebung führt unter anderem zu Kollisionen mit Landesgartenschauen und... Weiterlesen


Innenstadthandel beleben – neue Wege gehen

Die Corona – Pandemie ist für viele Menschen unglaublich belastend, für manche Menschen sogar existenzbedrohend. Kultur–und Kreativwirtschaft, Schausteller*innen und die Händler*innen, insbesondere in der Innenstadt, sind davon hauptsächlich finanziell betroffen. DIE LINKE. Erfurter Stadtratsfraktion setzt sich dafür ein, genau hier zu helfen und hatte schon in der Vergangenheit einige Vorschläge eingebracht. Jetzt konnte endlich ein Durchbruch erreicht werden: In einer Anhörung haben sich die Fraktionen DIE LINKE, GRÜNE, Mehrwertstadt, SPD, Freie Wähler/Piraten, FDP und CDU im Erfurter Stadtrat auf einen gemeinsamen Antrag geeinigt, um die Erfurter Innenstadt zu beleben. "Wenn uns die Pandemie eines gezeigt hat, dann dass wir neue Wege gehen müssen. Es ist Zeit Ideen, wie eine autofreie Innenstadt und kostengünstigen ÖPNV endlich umzusetzen", sagt Katja Maurer, Fraktionsvorsitzende der Fraktion DIE LINKE. im Erfurter Stadtrat. Dabei gehen die Überlegungen der LINKEN noch weiter: "W... Weiterlesen


Aufruf zur Ehrung von Wolfgang Nossen

Die vier direkt gewählten LINKEN Landtagsabgeordneten unterstützen den Aufruf des engagierten Erfurter Bürgers und Stadtführers Roland Büttner zur Benennung des Weges zum Alten jüdischen Friedhof in „Wolfgang-Nossen-Weg“.

André Blechschmidt, der Büttner bei der Verfassung des Aufrufs aktiv unterstützt hat, sagt dazu: „Mit diesem Aufruf soll das Thema in die breite Öffentlichkeit getragen werden. Es geht nicht darum, die Verdienste eines jüdischen Erfurter Bürgers nur im Kreis des Stadtrates oder politisch Interessierter zu diskutieren“. Bodo Ramelow ergänzt: „Wolfgang Nossen war für mich ein Wegbegleiter und Gradmesser meiner Tätigkeit in Thüringen. Ihn mit dieser Wegbezeichnung zu ehren, ist mir eine Herzensangelegenheit“. Für Karola Stange bedeutet diese Auszeichnung „einen Weg, das jüdische Leben in das Bewusstsein der Erfurter Bürgerinnen und Bürger zu tragen“. Susanne Hennig-Wellsow geht noch einen Schritt weiter. „Mit der Ehrung von Wolfgang Nossen setzen wir ein eindeutiges Zeichen gegen Rassismus und Antisemitismus. Nicht nur in Erfurt, sondern in ganz Thüringen“.

Dass der Aufruf nicht nur durch die vier Landtagsabgeordneten der LINKEN sondern auch unter anderen von Marion Walsmann, Antje Tillmann, Wolfgang Beese, Astrid Rothe-Beinlich, Dirk Adams oder Rickleff Münnich unterstützt wird, zeigt das die Initiative von Herrn Büttner eine breite, über Pateigrenzen hinaus führende, Unterstützung erfährt.

Wir rufen alle Bürger*innen auf, den Aufruf von Roland Büttner zu unterstützen.


AUFRUF

Die Ehrung von Wolfgang Nossen angemessen gestalten

Für einen Wolfgang-Nossen-Weg am Alten jüdischen Friedhof in Erfurt

Am 09. Februar 2021 wäre Wolfgang Nossen, der ehemalige Vorsitzende der jüdischen Gemeinde in Thüringen, 90 Jahre alt geworden. Zeit sich Gedanken über eine Ehrung zu machen, die öffentlich, angemessen und umsetzbar ist. Unterhalb des ega-Eingangs am Gothaer Platz, in der Cyriakstraße, befindet sich der Alte jüdische Friedhof, der durch einen bisher namenlosen Fußweg zwischen den Hausnummern 3 und 4 erreichbar ist. In einer kleinen, gärtnerisch gepflegten Anlage befinden sich hier 26 jüdische Grabsteine, die an den hier im Jahre 1811 angelegten jüdischen Friedhof erinnern.

 

Auf einer Infotafel ist u.a. zu lesen:
„Haus des Lebens“ nennen die Juden ihre Friedhöfe mit der immerwährender Grabruhe. Dem jüdischen Religionsgesetz, der sogenannten Halacha zufolge, dürfen – um die Totenruhe nicht zu beeinträchtigen – jüdische Gräber nicht angetastet werden. Ein jüdischer Friedhof darf niemals aufgelöst oder aufgegeben werden.“


Doch leider wurde dieser Grundsatz mehrfach und auch fundamental verletzt. Schon 1926 wurden Grabsteine geschändet, im November 1938 folgten weitere Angriffe. 1939 musste die Jüdische Gemeinde das Grundstück unentgeltlich der Stadt Erfurt überlassen, 1944 wurden die Grabsteine abgeräumt. Nach unterschiedlichen Nutzungen, die allesamt den jüdischen Glaubensgrundsätzen widersprachen, wurde zur Erinnerung an den Friedhof 1996 zunächst ein Gedenkstein errichtet, ab 2007 dann der augenblickliche Zustand nach und nach hergestellt.Dass der Alte jüdische Friedhof als „Haus des Lebens“ und Erinnerungsstätte wieder erlebbar wurde, verdanken wir hauptsächlich dem unermüdlichen Wirken von Wolfgang Nossen. Er wurde 1995 zum Vorsitzenden der Jüdischen Landesgemeinde Thüringen gewählt und hat in dieser Funktion schon sehr früh die Weichen auch für die jetzige Gestaltung dieses Areals gestellt. Als Zeichen des Dankes und Würdigung seiner großen Verdienste insgesamt, sollte deshalb der oben beschriebene und noch namenlose Weg im Rahmen des Themenjahres „Neun Jahrhunderte jüdisches Leben in Thüringen“ nach Wolfgang Nossen benannt werden.
 

Erstunterzeichner*innen: Dirk Adams (Minister für Migration, Justiz und Verbraucherschutz), Dr. Wolfgang Beese (Stadtrat), Rüdiger Bender (Lehrer), André Blechschmidt (MdL und Stadtrat), Dr. Martin Borowsky (Richter), Susanne Hennig-Wellsow (MdL), René Kolditz (Stadtrat), Rickleff Münnich (Pfarrer i.R.), Michael Panse (Stadtratsvorsitzender), Bodo Ramelow (MdL), Astrid Rothe-Beinlich (MdL und Stadträtin), Peter Stampf (Stadtrat), Karola Stange (MdL und Stadträtin ), Antje Tillmann (MdB), Marion Walsmann (MdEP)

(V.i.S.d.P.: Roland Büttner, Mail: fam.buettner@gmx.net)